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Kirchengemeinde Alt-Pankow / Ankündigungen
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Ankündigungen
September – November 2018
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Tanz in Kirchen
Von und mit Susanne Kirchbaum
Liebe Gemeinde, als Begründerin der Initiative »Tanz in Kirchen« habe ich bereits in vielen Berliner Kirchen mit ganz unterschiedlichen Menschen getanzt. In Alt-Pankow bin ich zu Hause, darum wird es höchste Zeit für ein Heimspiel.
Ich freue mich auf alle tanzdurstigen Menschen, egal ob jung oder alt, tanzerfahren oder tanzunerfahren, mit oder ohne körperliche Einschränkung, alleine, mit Freunden oder mit der Großfamilie. Ich lasse mich überraschen, tun Sie es auch! Ich leite schließlich alle zusammen durch einen kreativen Tanznachmittag.
Wann? ab September am 1. Sonntag im Monat
von 16 - 17.30 Uhr
Wo? im Gemeindesaal der Kirche Alt-Pankow
Wer? Kinder und Erwachsene jeden Alters
Was? Kreistänze, freies Tanzen und
Tanzimprovisation mit Anleitung
Wieviel? kostenfrei, Spende erbeten

Infos unter
www.tanz-in-kirchen.de
oder direkt über Telefon:
0176-64641809


Mittwoch, 26. September | 15 – 17.30 Uhr
Wohnstätten Siloah, Grabbeallee 2-12
Was wäre das Leben ohne Feste?
Unter diesem Motto findet die alljährliche »Begegnung im Herbst« für Senior*innen im Kirchenkreis Nord-Ost statt.



Sonntag, 30. September| 10 Uhr | Alte Pfarrkirche
Musikalischer Gottesdienst mit Brot-für-die-Welt-Aktion
Im Herbst rund um Erntedank gibt es immer eine Aktion, bei der Brot-für-die-Welt-Mitarbeiter*innen in Gemeinden gehen, um über das Werk zu informieren und für Spenden zu danken. Dieser Gottesdienst wird von unserem Gemeindekirchenratsmitglied Uta Brux gestaltet, die zugleich Brot für die Welt-Mitarbeiterin ist.



Dienstag, 2. Oktober
Einladung nach Stralsund – Fahrt zur Buchholzorgel
Wir möchten Sie herzlich einladen, mit uns gemeinsam die Buchholzorgel in der Stralsunder St.-Nikolai-Kirche kennenzulernen. Sie ist die größte Buchholzorgel in Deutschland. Restauriert hat sie Kristian Wegscheider – der auch unsere Orgel bauen wird. Wir haben die Möglichkeit, das Instrument zu besichtigen, es uns erklären zu lassen und es selbstverständlich auch anzuhören. Wir freuen uns, dass Kristian Wegscheider uns begleiten wird, niemand kennt diese Orgel besser.
Wann: Dienstag, 2. Oktober, 11 Uhr
Wo: St.-Nikolai-Kirche am Alten Markt,
Auf dem St. Nikolaikirchhof 2, 18439 Stralsund
Anreise: selbst organisiert, wir empfehlen den RE ab Berlin-Gesundbrunnen (7:49 Uhr), Rückfahrt 15:02 oder 16:19 Uhr ab Stralsund Hbf.



Sonntag, 7. Oktober | 14 Uhr | Alte Pfarrkirche
Erntedank und Verabschiedung von Petra Handtrag-Ristow
Mit einem Familiengottesdienst begehen wir das Erntedankfest.
Conni Hinz aus dem Referat Kinder und
Familie im Kirchenkreis wird unsere langjährige Mitarbeiterin
für Kinderarbeit in diesem Rahmen verabschieden.
Anschließend laden wir ein zu einem Empfang.



Mittwoch, 31. Oktober | 20 Uhr
Reformationstag
Choräle aus J. S. Bach »Gott der Herr ist Sonn und Schild« BWV 79, Kirchenchor
Alt-Pankow / Clemens Hoffmann Saxophon / Pfarrer Michael Hufen



November

Anlässlich des 80. Jahrrestages der Pogromnacht
Freitag, 9. November | 18 Uhr | Alte Pfarrkirche
Andacht
Mit der Bildung des Deutschen Reiches wurde die bürgerliche Gleichstellung der Juden 1871 gesetzlich verankert. Das Bismarcksche Deutschland war wegen der versprochenen Gleichstellung ein Sehnsuchtsort für viele Juden aus ganz Europa. Es kann keinen Zweifel geben: Was wir heute zu unserer nationalen Identität zählen, ist untrennbar mit dem Beitrag der jüdischen Autoren, Wissenschaftler, Politiker, Musiker verbunden. Wir haben ein gemeinsames Erbe und eine gemeinsame Erinnerung. Die Menschen, die beginnend mit der Progromnacht von 1938 schrittweise bis zur vollständigen Vernichtung aus unserer Mitte gedrängt und getötet wurden, waren welche von uns. Sie waren unsere Nachbarn. Als Wissenschaftler, Unternehmer, Politiker und Künstler waren sie Visionäre einer gemeinsamen deutschen Zukunft. Die Katastrophe des hereinbrechenden Rassenwahns war ganz und gar unvorstellbar. Erst heute sehen wir in den parallel dazu antisemitischen, allgemein gesellschaftlich akzeptierten Ressentiments den Keim für den folgenden Holocaust. Die Ausgrenzung, die Etikettierung einer vermeintlich fremden ethnischen, religiösen Gruppe hat den Weg für die systematische Auslöschung geebnet, den scheinbar undenkbaren Genozid ermöglicht.

Wir wollen am Abend des 9. November 2018 daran erinnern, wie untrennbar wir in unserer europäisch-deutschen Kultur mit den europäisch-jüdischen Wurzeln verbunden sind. Wir können die deutsche Literatur nicht ohne Heinrich Heine, Elias Canetti – die Musik nicht ohne einen Mendelsohn-Bartholdy, die Malerei nicht ohne einen Max Liebermann denken. Unsere Großväter und Großmütter haben zugelassen, dass am 10. Mai 1933 die Bücher unserer eigenen Dichter in das Feuer geworfen wurden, dass am 9. November 1938 die Geschäfte und Gebetshäuser unserer eigenen Leute in Flammen aufgingen. Weil unsere eigenen Leute von Demagogen zu Fremden gemacht wurden. Lassen Sie uns diese Erinnerung Mahnung sein!
Wir hören Musik und Texte von deutsch-jüdischen Komponisten und Autoren.


Sonnabend, 10. November | 14 Uhr
Spaziergang zu Stolpersteinen und Gedenkorten in Pankow
Die Stolpersteingruppe Pankow lädt ein. Der Spaziergang dauert etwa eineinhalb Stunden und endet wieder in der Breiten Straße.
Treffpunkt: Berliner Straße/Ecke Breite Straße
(Café Apfelbaum)
Haltestelle: M1 Pankow-Kirche



Sonntag, 11. November | 10 Uhr | Alte Pfarrkirche
»Evangelisch getauft – als Juden verfolgt«
Unter diesem Motto steht der Gottesdienst am 11. November. Wir wollen daran erinnern, dass jüdisches Leben in Pankow auch in der evangelischen Kirchengemeinde seinen selbstverständlichen Platz hatte.
126 Kinder und Erwachsene aus jüdischen und jüdisch-christlichen Familien wurden bis 1933 in der Pankower Kirche getauft. In den 10 Jahren danach waren es nur noch 9, seither gar keine mehr.
Wer denkt, ihr Getauftsein hätte sie vor dem Rassenwahn der Nazis bewahrt, irrt. Wer meint, Gemeinde und Pfarrer hätten sich schützend vor sie stellen können, leider auch. Sie wurden mit der gleichen Grausamkeit ruiniert, entwürdigt, verfolgt und getötet, wie die anderen Juden auch.
In der Parkstraße 27 (heute Parkstraße 60) wohnte die Familie Berwin. Der Vater, Ernst Berwin, stammte aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Naumburg/Saale; die Mutter, Katharina Berwin geb. Goldberg, aus einer der ältesten und angesehensten Pankower Kaufmannsfamilien. Die Kinder, Barbara und Alexander, 1924 und 1926 in Berlin geboren, wurden am 11. April 1933 vom damaligen Superintendenten Dr. Fritsch in der Pfarrkirche getauft. Die ganze Familie wurde im Oktober 1942 nach Riga deportiert und ermordet.
Ende November werden für sie in der Parkstraße vier Stolpersteine verlegt.
Gerhardt Hochhuth, Pfarrer i.R.



Mittwoch, 21. November | 20 Uhr
Buß- und Bettag
Gottesdienst zur Friedensdekade
Collegium instrumentale / Pfarrer Michael Hufen und Wolfgang Wendt



Vorschau Dezember

Sonntag, 2. Dezember | 1. Advent
Wir feiern einen Familiengottesdienst zusammen mit der Evangelischen Schule Pankow. Anschließend laden wir zu einem Empfang anlässlich des 80. Geburtstags von Armin Burger ein. Die Adventsfeier der Gemeinde
wird auf Freitag, den 7. Dezember verschoben.


Armin Burger zum 80.
Als eines unserer langjährigsten Gemeindemitglieder lebt Armin Burger seit seiner Geburt in der Wilhelm-Kuhr-Straße. Er ist das dienstälteste Mitglied
im Gemeindekirchenrat. Schon seit 1956 wirkt er in der Gemeindeleitung – zunächst im Gemeindebeirat, 1959 in den GKR berufen und 1962 gewählt. Das
sind ununterbrochen 62 Jahre! In dieser Funktion erlebte er die Pfarrer*innen Krahnert, Rau, Hayde, Helbig, Hellmann, Mai, Wilke, Gröpler, Baron, Well,
Krätschell, Misselwitz und Sippel und begleitet sie bis heute durch seine regelmäßigen Lektorendienste.
Im GKR bemühte er sich um den Gemeindeaufbau. Mit großem Einsatz war er an den beiden Renovierungen der Kirche in den 1970/80ern und 2008/09 beteiligt, sein Steckenpferd waren immer die Finanzen. Noch heute prüft er Jahr für Jahr Konto und Kassen des »Fördervereins Alte Pfarrkirche Pankow e.V.«.
Wir schätzen seine freundliche und aufgeschlossene Art, ebenso sehr seine Förmlichkeit, hinter der sich stets ein Schmunzeln versteckt. Unsere Glückwünsche möchten wir mit einem großen Dank für sein jahrzehntelanges Wirken für die Gemeinde verbinden. Ebenso herzlich danken wir Armin Burgers Frau Regina, die mit großem Backeinsatz unser Kirchencafé zu einem Genuss macht! Bleiben Sie behütet und uns noch lange erhalten!
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Dienstag, 27. Januar | 18 Uhr
Ehemaliges Jüdisches Waisenhaus, Berliner
Alte Pfarrkirche Pankow
Lichterkette mit Andacht
für ein tolerantes und gewaltfreies Miteinander,
Antisemitismus und Rassismus. In diesem
sich die Befreiung von Auschwitz zum 70.
18 Uhr bildet sich vor dem ehemaligen
Waisenhaus die Lichterkette. Gemeinsam
zur Kirche. Auf dem Weg dorthin ist eine Schweigeminute
geplant. Etwa um 18 .30 Uhr findet Kirche
eine Andacht statt, es singt der HardCHORella
unter der Leitung von Bettina Kurella.